Aktuelle Ausstellung / 最新展覽

Markus Scheuner „RESET“
6.-29.November
Open Fri.Sat.Sun 16-20h

Markus Scheuner "RESET" 06-29.11.2009

01 November 2009







RESET ist ein Transformationsangriff in drei Phasen.
„DIE AKTE SHAMOUS"
„PER TOIS".
„MISSILE JAMS".


„DIE AKTE SHAMOUS ist eine umfassende, chaotisch experimentelle Bestandsaufnahme meines Gehirns aus den letzten 2 Jahren. Ich habe es sozusagen in Einzelteile zerlegt, betrachtet, dokumentiert und anschließend in einer Akte wieder zusammengelegt. Dabei ist SHAMOUS wie eine Romanfigur, die sagen darf, was sie will und die keine Rücksicht nehmen muss, am wenigsten auf sich selbst. "


Es wird eine Auswahl von über 300 Zeichnungen und Collagen gezeigt, die aus autobiografischen, gesellschaftlichen oder spielerischen Ambitionen fast reflexartig entstandenden sind. Isolierte Gegenwartsprodukte, die zusammengeführt wie eine homogene aktuelle Masse wirken.

In „PER TOIS" arbeitet Scheuner mit Fotografien und Druckerzeugnissen. Menschen, Gruppen und Tieren werden ihre Gesichter schwarz übermalt, manche ergänzt um weiße Glotzaugen und es entstehen Freiflächen, die den Betrachter geradezu auffordern, sie neu zu füllen.

„Ich fing damit an die Gesichter auf Zeitschriften und Illustrierten zu schwärzen, weil ich die sich mir aufdrängende Dummheit, die aus diesen Gesichtern herausbefehligt wird nicht mehr sehen konnte. Ich fuhr fort mit Fotografien von Tieren. Tiere, die in einer diktatorischen, besserwisserischen Art dargestellt waren, die den Tieren alles eigentümliche raubt. Das Schwarz hat eine erlösende Wirkung auf mich und auch auf die übermalten Wesen, glaube ich."
In der Serie „MISSILE JAM" kommt es schließlich zu einer „Konstruktionslasur". Der Künstler operiert hier mit der Linie und nur in Schwarz. „Ich musste etwas tun, wusste aber nicht was, so fing ich an Linien zu ziehen. Sie durften alles, nur keine Bedeutung haben. "

Die von Hand gezogenen Linien scheinen sich frei zu bewegen, werden von anderen Linien wie bei einer Lichtbrechung abgelenkt, oder laufen aus. Die Linien bilden hunderte von Flächen, die wahlweise gefüllt werden. Linienlasuren könnte man die Bilder nennen. Linien, die nie unbekümmert gezogen wurden. Nie romantisch, aber auch nie gefühllos. Auch das Material spielt eine entscheidende Rolle. Es garantiert den ungehinderten fließenden Lauf. Lack auf lackierten Leinwänden oder herkömmlichen Kacheln, die dann auch vereinigt werden können. Die so aus vielen einzelnen zierlichen Zeichnungen zusammengelegten Kacheln besitzen plötzlich etwas schlagendes. „MISSILE JAMS" zeigen sich als Elemente der Vehemenz und Ursprung von subjektivem Zwang zur Freiheit. Sie verkörpern in ihrer filigranen Strenge den Drang nach Bewegungsfreiheit, zerstören aber gleichzeitig das Beabsichtigte und erzeugen es auf eine andere Weise.

Markus Scheuner
Geboren 1966 in Frankfurt am Main
Autodidakt, beginnt 1994 mit Malerei und Zeichnung
Lebt und arbeitet in Berlin
Email:dr.scheuner@web.de


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Kampf

01 October 2009




In der Ausstellung mit dem Titel „Kampf“ zeigt Ya-Wen Fu zwei Videoarbeiten: Kampf aus dem Jahr 2008 und Move aus dem Jahr 2009. Es geht weder um die realistische oder dokumentarische Darstellung eines Kampfes, noch um die von zwei Gegnern. Kampf untersucht die Beziehung zwischen Kräften und deren Auswirkungen auf die körperliche Bewegung dessen, gegen den sie gerichtet sind. In Move sieht man freie improvisierte Körperbewegungen, die in den Rahmen unterschiedlicher Örtlichkeiten wie z.B. eines Museums, Parks oder einer Kirche montiert sind. Sie kontrastieren mit den an solchen Orten vorgegebenen Verhaltensweisen.


Der Betrachter steht zwischen den tonlosen Videos, die auf die einander gegenüberliegende Wände projiziert werden und die Figur der Künstlerin vor einem weißen Hintergrund zeigen. Im ersten Video scheinen die dargestellten körperlichen Reaktionen und Auswirkungen äußerer Angriffe zu sein, wie z.B. stoßen, schlagen, schubsen usw. Dabei zeigt die Figur keinerlei Emotion, ihre Bewegungen sind mechanisch. Manchmal verliert die Figur ihre Balance und stürzt zu Boden, steht dann aber immer wieder auf und begibt sich in die Anfangsposition der Performance. Manchmal gleicht die Bewegung einem körperlichen Balanceakt, der einer fiktiven Krafteinwirkung standhält.

Die Performances zeigen ein Agieren, das ein Reagieren zu sein scheint, sie erwecken den Eindruck eines Kampfs. Man kann diesen als Metapher des Bewusstseins des Zurückkehrens und des inneren Balance gegen äußere Einwirkungen verstehen. Woher kommen diese Kräfte bzw. Angriffe und Gewalten? Was sind sie eigentlich? Inwieweit soll man sie aushalten? Ihre Unsichtbarkeit bewirkt, dass der Zuschauer sie sich selbst vorstellen muss.

Das gegenüberliegende Video zeigt eine Performance gleicher Struktur. Nur dass es sich hier um aktive Angriffsgesten handelt. Durch die in einer dialogischen Installation gezeigten Videos entsteht der Eindruck einer Figur mit zwei gegensätzlichen Rollen, einer aktiven und einer passiven: eine Art innerer monologischer Kampf, der sich ständig wiederholt.

Für die Arbeit Move kooperierte die Künstlerin mit einer Tänzerin. In einer interaktiven und improvisierten Weise spielen sie mit einander und bewegen sich frei im einen Museum, in einer Kirche und im einen Park. Diese drei Orte gehören insofern zur gleichen Kategorie, als es nicht private Orte sind. Jeder dieser Ort ist mit einer Beschränkung der Bewegungsfreiheit verbunden, ob bewusst oder unbewusst. Die Funktionen und ihre Beziehung des Ortes zum menschlichen Körper dienen hier als Rahmen, der sich mit den freien Körperbewegungen zuspitzt.

Die Präsentation mit drei Monitoren zeigt keine Dokumentation der drei Performances, sondern eine Montage. Die ausgeschnittenen Körper- und Gliederbilder fügen unterschiedliche Zeit- und Raumebenen zusammen, die manchmal kurios erscheinen. Die auf diese Weise entstehenden Figuren wollen weder eine Gesichte erzählen, noch die Schönheit der Körperbewegungen darstellen. Sie sind Experimente und humorvoller Ausdruck des freien Körpers. Diese Videoarbeit kann als eine Art Kampf, als sanfter und undirekter Kampf gesehen werden.



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對抗

23 August 2009


在一般的理解下,「對抗」是一種帶著對象或目標的意識性行為與姿態,可能接續著某種措施或具體的行動,是個橫跨人類社會、政治、心裡、哲學與其他等多種領域的題目,而藝術可以如何與之對應呢? 在「對抗」這個展覽命題下,傅雅雯呈現了兩件錄像作品 : 2008年的《對抗》與2009年的《Move》,觀眾所體驗到的並不是相對立場的刻畫,他們不被帶領到二元思辨的理性執著中,也沒有感受到現實性的或記錄性的氛圍。作品在此是一種意識的材料化與視覺化的體現,意圖使被探討的議題敏感化。其中,《對抗》以身體表演與錄像呈現的形式,試圖呼喚人們在「施」、「受」與「抗」之間的共感。而《Move》則以一些社會機構與場所作為符號性的框架來襯托即興的身體表演,促使身體的自由性與場所的行為規範性互為聯覺對照。



觀者佇立於一個由兩道相對的錄像所拉距出的黝黑空間之中,他們無聲息地呈現著一個入鏡動作後旋即又出鏡的表演著(藝術家自身),隻身反覆地穿梭在白色無空間感的背景前。於第一道錄像中,一幕幕地呈現了人的身體受著各式樣的襲擊與作用的樣子,狀似推、打、扭、撞擊等。動作間,時而暴戾,時而相對徐緩,表演著的臉上不帶著任何相應的戲劇表情,詮釋者的個體性被抽離出來,只有「受」的行為被彰顯著。那角色有時隨即失去身體的平衡,或以身體跟作用力對抗,或以不同的姿態墜倒於地,然後再從地上奮身而起,表演著最終都會站回每幕表演前的一個同樣原點。那同一具不斷承載諸種外來作用力的身體和後續仍平衡地回歸原初的動作,運用了「ㄧ」 與「多」 的雙重特質來互為凸顯,「受」在此即是一種面臨「施」 的對應方式,也可以在這個表演架構下被看待成一種抵抗,「抗」即是一種不斷穩持與回歸的心裡意識,而非指涉哪一種額外的行為表現。另外這件作品以真實的表演錄影和影像後製,再加上展覽裡無間斷的播放模式,使得循還反覆架構了作品的時間語彙。而那施力源究竟指涉著什麼呢?在作品的超作手法下所建構出的這種「不可見的對象」,刺激了觀眾自我提問的主動性,引起個別詮釋的意識與參與。這道錄像呈現「受」與「抗」之間,在動作與心裡層面的一體兩面性,也對照出他們之間的歷程與關係。

另一道相對的錄像裡,藝術家以同樣的模式來架構與呈現表演,但內容上取而代之的是主動性的諸種攻擊動作。這些動作都可以被一般觀眾理解並聯覺到生活中。這兩部錄像擁有各自的獨立性,而透過相互對照的裝置與內容,觀眾額外看見了一個自我分解的角色,是「受著」也是「施者」。就在幽暗靜默的裝置氛圍裡,隨著不斷循環的媒體時間中,「對抗」 以一種意識的,形式的,喃喃囈語的方式被呈現。「我」是「我」也是「他」,而「他」與「我」之間建構出何種關係呢?另外,《對抗》就本展覽的框架下連結第二件錄像作品《Move》,可被探討的從表演內容本身延展到人與其作為一個處在社會機制下的受體之間的關係 : 何等受?何種施?以什麼方式對抗?被對抗的究竟是什麼 ?

《Move》呈現了藝術家協同另一位女性表演者分別於公園、教堂和美術館等場所做的許多即興互動演出,「非私人性空間」即是這些場所共同擁有的特質,也是這件作品選擇場所的法則,此三個地點只是文化領域裡的例子。作品想要針對的是那些社會總體機制與規範的影響之下所造就的諸種約束,以可見的、隱現的、自覺的或無意識的方式被顯現在人的身體與行為表現上,身體儼然變成規範下的某種載體,其本源性與可能性常態地被遮蔽著。

與之對話的這些自由的即興互動,在影像後製上,被以上下半身的或肢與幹分開的手法剪緝,以另外一種架構拼貼於分別以這三種場所為主要背景的錄像畫面中。這個架構沒有故事敘述的意圖,當然也不在於呈現身體的美學。那些來自於不同的場所、時間與動作的影像,被再製成無時間性,或多種時間並置的影像空間,也組合出各式樣兀自在錄像中活動著的人體,他們在視覺上呈現了些許怪謬感,是一種對自由身體的可能性試驗與幽默式呼喊。在這三個場所之上除了兩位互動的表演者之外皆空無人跡,美術館與教堂的機構特質透過建築室內景緻來呈現,戶外性的公園則以大面積的綠地與林木為取景。這些場所皆被符號性地運用,並被考量在錄像的總體視覺構成中,場所本身的功能與人的身體行為受其規範影響所形成的約定俗成的關係,皆成為一種暗示性的框架,靜默地對應著於其上活動的自由人體。這個錄像作品的嘗試與呈現,凸顯出另一種非直接的、軟性的「對抗」。

文/秀蘭



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Kampf 對抗 - Videoinstallation 01.08-30.08 2009

16 July 2009



Kampf - Videoinstallation
Ya-Wen Fu - Solo Exhibition
Eröffnung: Samstag, 1. August 2009, 20 Uhr

Durch die anormal, verwirrend erscheinenden Bewegungen versucht Ya-Wen Fu in der Ausstellung »Kampf« sich mit den eigenen Grenzen des Körpers zu konfrontieren. Dadurch stellt sie die Frage, ob eine Grenze für den Körper wirklich besteht. Und wenn ja, wie und unter welchen Bedingungen hat diese sich herausgebildet? Wenn diese Grenze doch eine imaginäre ist, da sie durch kulturelle Tabus und die soziale, moralische Zensur bedingt ist, besteht dann eine Möglichkeit, sich ihrer zu entwinden oder ihr zu entfliehen? In ihrem Kampf lässt Ya-Wen Fu sich provozieren, um das Limit des Körpers zu testen, damit die Autorität wieder zurückgewonnen werden kann. Allerdings gerät man in Verwirrung: Ist es ein Kampf gegen die festgelegte Disziplin der sozialen Interaktion oder eher gegen den eigenen Körper?

TAMTAM 8 © Taiwan
Weichselstr. 8
10247 Friedrichshain Berlin
Öffnungszeiten: 01. - 30. August, Fr-So 16-19 Uhr
http://tamtam8taiwan.blogspot.com/

Verkehrsverbindung:
Ringbahn: Frankfurter Allee
U5: Frankfurter Allee
und dann M13 bis Scharnweberstraße
oder
S Bahn: Warschauerstraße
und dann mit M13 bis Scharnweberstraße
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對抗
傅雅雯個展

Tamtam8誠摯地邀請大家於8月1日(週六)晚間8點來參加《對抗》開幕茶會。

藉著在不同場域中的行為實驗,目前於萊比錫藝術學院就讀音像藝術的傅雅雯在其個展《對抗》中試著去詢問,我們的身體是否真有一個界線?而如果真存在一個由文化和社會界定的身體界線,我們有可能超越它嗎?在如此的戰鬥中我們抵抗的究竟是什麼?是外來加諸於我們的文化制約?抑或是我們自身?

展覽時間:8月01日- 30日 週五、六、日 PM: 4-7

TAMTAM 8 © Taiwan
Weichselstr. 8
10247 Friedrichshain Berlin
tamtam8taiwan@googlemail.com
http://tamtam8taiwan.blogspot.com/


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糖堂吧第一期聚會

15 July 2009

糖堂吧第一期聚會



時間:19Uhr 26.07.09
地點 :Tamtam8
備註 :糖堂吧提供茶水,依個人之需可自帶零嘴

糖堂吧是Tamtam8產業下新營運的聊天吧台,糖堂希望以ㄧ個不嚴肅又絕非閒聊的方式,半輕鬆的討論關於“藝術”這件難以啟齒的事,因為以聚會為名,所以每期討論內容可大可小,可以私人也可以學術,與會資格必要有清醒的頭腦批判的眼睛強壯的心臟誠懇的口條,除此之外非常歡迎各類領域的人參與吃糖,口不忌甜食甜食不忌口,藝術大辣辣也該如此!

我當這只是個人的提問.身處當今這麼多元視角的社會下,到底藝術扮演什麼樣的角色?
是一種社會批判嗎?還是展示未來社會結構的模型?還是僅為點出微觀的平常難以發覺的視野?
又還是單單的只是一種符號?或是某種意識上的轉變的紀錄?還是純粹為了“美”?
有時觀看現代藝術會有一種迷失的感覺,它不像在19世紀之前總有一股強大被迫切需要的理由,像是史前因存亡問題而生的祭神儀式,到耶穌誕生後隨宗教而來的大批壁畫人神,文藝復興單純對古典美的渴望,十七十八宮廷文化的精緻獻媚….
而當19世紀主觀意識開始強烈主導後,一連串的思想變革,工業革命的出現,民族主意興起,資本主義蔓延,突然發現觀看的藝術作品開始像一班停不下的列車往前衝,再也抓不住一個好理的脈絡.
於是什麼都可以是藝術 ,什麼都可以不是,批判與解構與販賣與自省等等等…

請問:到底要用什麼角度去評判現代的藝術作品?
是美嗎 是批判嗎 是新觀念嗎 是容易販賣嗎 是同感嗎 是給自己一個定位嗎?
究竟藝術跟社會是什麼關係?或着說藝術跟人有什麼關係?
耗了這麼多社會資原做藝術做劇場,然後邊看看吃不飽的小孩戰區的難民要錢的流浪漢,請問如何給一個很好的理由,理直氣壯的說這社會當然需要藝術啊?!或着問說:你,需要藝術嗎?

糖堂提供的甜食:
吳尚霖 Berlin project (Tamtam8 當期展覽)

Joseph Beuys
Paul Maccarthy
Jeff koons
Olafur Eliasson

附註
提供的甜食僅用於參考,作為吃的一的方向.備有書籍與影片以供享用.
特別歡迎自製食品增加菜色.


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記憶的疏離

04 July 2009


我們與這段遭遇之間,永遠是疏離的。
吳忠維

對於一個旅行者而言,在一個陌生的城市裡面對著城市裡的街道、人群和景觀時,其實即使眼前的景象再陌生,陌生城市在某個程度上都還是熟悉的。這邊的熟悉感當然不會只是全球化或是殖民主義的後遺症,包括對於季節溫度荏苒變化的判斷、在移動過程中的本能反應、與人互動時的默契,其實都是旅人在已知的世界中已經內化的習慣。至於另外一層熟悉感則是對於城市的期待,它通常來自於旅遊指南對於城市的介紹,來自於曾經看過的旅遊節目,來自於個人生命經驗裡的映像,當然也來自於他人書寫的歷史和自我組構出對於城市的想像。就連那些在陌生城市裡的遭遇到的異質經驗其實都是旅人自身的再現,因為即使在不同場域空間中,旅人還是自我經驗的裁決者,藉由與自身的對照、比較和驗證,旅途中的經驗才得以被篩選、接收而進入自我的意識。

也正因為如此,一個城市對於每個人來說都只存在於自我映像的脈絡之下。如果說城市是看不見的,正因為它的樣貌太過紛呈,只存在於私密述說、主觀映像和紛雜記憶的交疊之中。在展覽《柏林計畫》中,吳尚霖試圖連結起來的似乎就是這樣的城市樣貌。在柏林的短暫停留中,他訪問了13位居住於柏林的朋友或是在城市裡偶遇的人,希望他們講述自身的深刻經驗並且將經驗連結到城市的一個地點。藉由拍攝地點和訪問的錄影,藝術家似乎希望可以呈現一個完全不同於旅遊指南里的城市經驗,透過一個由其他人記憶連結起來的座標投影出一個特殊的柏林樣貌。當這13個講述的經驗被記錄和串連起來的時候,呈現出來的是一個完全不同於官方定義下的歷史記憶。它不是柏林圍牆、不是納粹、不是威瑪時代,而只是繁瑣、破碎、也許深刻但卻不足為道的日常片段,它們就像是塵埃般輕巧的飄落在城市實體的街道、角落上,隨著時間的荏苒而逝隨時可能被吹散、遺忘……


他人的記憶該如何被記錄?

對於我們來說,對抗遺忘的唯一方式似乎是將這些記憶捕捉下來,並且將它凝結在述說的那一個時刻。然而,難道這個就是記憶嗎?在吳尚霖的計畫中,他讓一個個訪問影片串連成了一個不斷反覆的迴旋敘述,並在展場的另一邊對照著在敘述中提到的地點攝影。藝術家在記憶的呈現中藉由訪問聲音在空間中的穿透暗示著地點和記憶的連結。然而這邊所交織出來的記憶到底是怎樣的記憶呢?身為被訪問者的其中一員,我看著一個個被捕捉下來的地點影像,熟悉的柏林街道、廢棄工廠、地鐵云云被凝結在它們毫無人跡的時刻中,雖然仍舊辨認得出來眼前影像中地點的位置,影像卻從記憶中的映像中剝落了下來。即使場景還是熟悉的,無人的街道卻是疏離的。我想,這邊記錄下來的記憶,當然還是記憶,不過在它們當初被敘說時的意義早已散佚。這邊相片和錄像所記錄的其實就是藝術家在按他人記憶索驥時對於他人記憶的判斷和理解。雖然藝術家在作品中大多數的時刻是隱身的,只在訪問中偶爾以聲音現身,不過我感到的卻是,我們其實隨著藝術家的視角經驗著他和13個人和城市的偶然遭遇,13個人的記憶在重複的播放中反倒蒼白了起來。即使呈現的是他人的記憶,記錄下來的卻是自身。關於這一點,吳忠維在《看‧不見‧張照堂》提到:

它可以成為你認知世界的延伸,它也僅以你要它它存在的形式存在,但它永遠不會是你的;如同你再怎麼瞭解我,我對你而言,也僅是你濾去雜音、除掉干擾、納入特定框架的一個映像而已,我,永遠不會是你的,反之亦然。你和我之間與它之間,永遠只有遭遇。
吳忠維

記憶在被傳述、被記錄、被重複、被呈現時總是矛盾的。他人的記憶既是他的也是我的,既不是他的也不是我的,它永遠只能是遭遇 ─ 一個疏離的存在。就像是旅行,無論你到了哪裡看到的其實不過都是自我。

文/雞米粒


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Berlin Project Concept

27 June 2009



I asked those new friends I made in Berlin two questions: one was asking them to share with me an amusing or special experience in their life; the other was to find a place in Berlin which can have a connection with this experience and why they thought of this specific place.
Holding a mini Berlin metro map, carrying my camera and video camera, I started an extremely unusual trip. Following every friend I have interviewed, we moved about in streets and alleys of Berlin. Most of time, we chatted freely in coffee shops, or went to an unknown place in a park or beside the road. When we arrived, they would tell me this was the place they wanted to share with me. Then I would take out my camera, set it up on the tripod, and took pictures of that place.
Some interesting things happened during the process of recording. I tried to interpret my impression of Berlin from my own perspective in this project. However, my impression of Berlin was consisted by the content of every interview, the image of every interviewer and the places they mentioned. I became the key person in the middle to combine all these elements. What I want to present in my work is the relative result coming from these combinations.
Therefore, my impression of Berlin is no longer like the German history in a tour guide, but everyone’s feeling at that particular moment, as well as my memories for every ordinary
places and cities.

我訪問了我在柏林遇到的新朋友兩個問題,第一個問題是請他們跟我分享一個生活中有趣或是特別的經驗,接著我又問他們,是否可以在柏林找到一個地方跟這個經驗取得連結,並解釋為甚麼想到這個地方?手中握著一張迷你的柏林地鐵圖,背著我的相機與與錄影機。就這樣,我開始了一次非常另類的旅行。我跟著每一位我訪問的朋友,在柏林的大街小巷裡穿梭。很多時候我們在咖啡館裡閒聊一番,或是到一個完全我沒有去過的地方,公園裡或是馬路旁。當我們走到那個地方時,他們告訴我是這裡了,就是這個地方。於是我拿起相機,架起腳架,把那個地方的影像記錄下來。在這過程中,一些很趣的東西產生。我試著在這個計畫中以我的角度詮釋在我心中柏林給我的印象,然而這個印象卻是從每個訪談的錄影內容,受訪者的影像,與其所提及的空間所組成。而我則成為這些元素之間的中介者。我在作品中想要呈現的是這些關係之間產生出來的相互結果。因此,我的柏林的印象,不再是旅遊書上的德國歷史,而是每個人在那最當下最個人的感受,與對每個毫不起眼的城市空間的記憶與回憶。

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Portrait of Cities - Berlin Project 城市肖像-柏林計畫 28.06-26.07.2009

14 June 2009


Vernissage: 27. June 2009 Sa. 19-22h
Open: 28. June - 26. July, Fri. Sat. Sun. 15-19h


Portrait of Cities - Berlin Project
Shang-Lin Wu Solo Exhibition

Nach dem Fall der Berliner Mauer, dem wohl stärksten Symbol des Kalten Krieges, ist Berlin wieder zur Hauptstadt Deutschlands, einer internationalen Metropole, in der verschiedene Einstellungen und Stile ineinander zusammenfließen, geworden. Mittlerweile, auch mit der Weiterentwicklung durch die Globalisierung, hat die Landschaft Berlins, die größtenteils im Zweiten Krieg zerstört worden ist, im Vergleich zu den anderen, sie umgebenden Großstädten in relativ kurzer Zeit ein völlig neues Antlitz erlangt. In der sich stetig ausbreitenden und wandelnden Weltstadt überlagern sich die Spuren der Geschichte. Man kann sich vorstellen, dass in jedem Augenblick überall in Berlin unglaubliche Dinge passieren. Im Café an der Ecke, auf den Plätzen, die nur so von Menschen wimmelnden, hinterlassen die Individuen an ein und denselben Orten ihre verschiedenen Erinnerungen.

Zugegebenermaßen ist meine Betrachtung von Berlin ziemlich oberflächlich, doch ich bin der Leichtigkeit dieser Stadt verfallen, selbst die überall sich befindlichen Graffitis verzaubern mich. Jeden Tag saß ich in der Ringbahn, betrachtete die Landschaft mit anderen durch die Fenster und schaute als ein Reisender umher, wobei ich auch neugierig zuhörte. Ich möchte mich einfach zu den anderen da zusetzen und ihren Eindrücken von Berlin und ihren erlebten Geschichten lauschen.

von Shang-Lin Wu

城市肖像-柏林計畫 Portrait of Cities - Berlin Project
Shang-Lin Wu Solo Exhibition 吳尚霖個展

藝術家吳尚霖在與Tamtam8合作的個展裡以一個旅行者的視角,聽著柏林在地和異鄉人的私密故事並嘗試把紛雜和私密的敘述交融成一個現代柏林的共同記憶。這些在《城市肖像-柏林計畫》所呈現的記憶不僅在柏林的地理座標下交疊成一個不同於旅遊指南裡定義的柏林樣貌,更藉由地點和記憶的連結對照出一個現代人與城市、與他人更是與自己的對話。

象徵冷戰時期的柏林圍牆於1989年被拆毀後,柏林再度成為德國的首都,一個結合東西德不同理念與風格的國際都市。如今隨著全球化的腳步,這個曾經在戰爭期間被極度破壞的國度,有別於其他歐洲的大都會在很短的時間內有了全新的面貌。一個不斷在興建與擴張的城市底下,歷史的痕跡被層層覆蓋。我們可以想像柏林的各個角落,每分每秒都有我們無法想像的事件在發生。一個街角的咖啡店,一個人來人往的廣場,每個人在相同的地點留下不同的回憶。


我對柏林的了解其實很片面,可我卻對這個城市的輕鬆,簡潔,頹敗甚至是無所不在的塗鴉畫深深地吸引。每天坐在環城線S41&42上,與來往穿梭的柏林人一起欣賞窗外的景觀,我如觀光客四處張望,也如好奇的聆聽者,希望坐下來好好傾聽這些人對柏林的感受,還有他們曾經經歷的新奇故事。


文: 吳尚霖

Vernissage: 27. June 2009 Sa. 19-22h
Open: 28. June - 26. July, Fri. Sat. Sun. 15-19h
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